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FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD STEBEN

Freiwillige Feuerwehr Bad Steben

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Allgemeine Ausbildung
Erwachsenenleistungsmarsch in Mainleus

Auch dieses Jahr nahm wieder eine Gruppe der Feuerwehr Bad Steben am 17. Erwachsenenleistungsmarsch im Regierungsbezirk Oberfranken am 13. Mai 2017 in Mainleus teil.

Insgesamt stellten sich dieses Jahr 84 Gruppen, mit je 4 Teilnehmern der Herausforderung.  Bei dem 7 km langen Marsch müssen die Feuerwehrleute an 12 Stationen zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen und anwenden können.

Die 12 Stationen in diesem Jahr gliederten sich wie folgt:
1. Startkontrolle
2. Testfragen aus dem Feuerwehrbereich
3. Brustbund mit Sicherung Spierenstich
4. Gefährliche Stoffe und Güter
5. Verkehrsabsicherung
6. Saugleitung kuppeln
7. Zielwurf mit der Feuerwehrleine
8. B-Schlauch ausrollen
9. Feuerwehrknoten
10.Vorbereiten eines B-Rohrs
11.Löschangriff in spannungsführenden Anlagen
12.Zielkontrolle


So ging es Samstag früh um 6 Uhr mit unserem LF8 auf nach Mainleus, wo sich die Kameraden Thomas Rummer, Jörg Haase, Philipp Brendel und Michael Klich dem Leistungsmarsch stellten.

Die verschiedenen Aufgaben erfordern im Vorfeld viel Aufwand und etliche Übungsstunden um bestmöglich vorbereitet zu sein. Hier gilt ein besonderer Dank an Michael Klich der zwei Wochen vor dem Marsch für einen Kameraden eingesprungen ist, der krankheitsbedingt leider ausfiel.

Die einzelnen Stationen verliefen ganz gut, auch wenn hin und wieder das Glück nicht ganz bei unserer Marschgruppe war. Dafür spielte uns das Wetter an diesem Tag sehr gut mit. Es war im Laufe des Vormittages sonnig und warm und kurz nach dem unsere Gruppe die Zielkontrolle passiert hatte, und somit den Marsch beendet, ging ein starker Gewitterschauer nieder. Nach dem Regenschauer ging es dann in die gut gefüllte Sommerhalle in Mainleus, wo bei toller Stimmung noch etwas gefeiert wurde.

Bei der anschließenden Übergabe der Urkunden konnte sich unsere Gruppe mit 107 Fehlerpunkten über einen guten 41. Platz freuen!

Bilder vom Leistungsmarsch in Mainleus 2017

Feuerwehrsanitäter-Lehrgang erfolgreich beendet

Am 10. September 2016 begann im Feuerwehrgerätehaus Issigau der Lehrgang zum Feuerwehrsanitäter im Landkreis Hof, den auch vier Kameraden der Feuerwehr Bad Steben besuchten. Der Lehrgang dauerte bis einschließlich den 3. Dezember 2016 und umfasste insgesamt 84 Stunden Theorie und Praxis. Dozenten des Lehrganges waren die Kreisfeuerwehrärztin Kristina Bayreuther und Rettungsassistent Marc Stürmer.

An diesem Lehrgang nahmen neben unseren vier Kameraden noch weitere 16 Feuerwehrfrauen und – Männer aus dem ganzen Landkreis Hof teil. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung mit Erfolg abgelegt. Bei der Praktischen Prüfung galt es, zwei Fallbeispiele aus der Notfallmedizin abzuarbeiten, so musste ein sich bis zur Reanimation hin verschlechternder Kardiologischer-Notfall und ein Unfall mit der Versorgung von Frakturen und Wunden von den Teilnehmern abgearbeitet werden. Weiterhin mussten die Prüflinge verschiedene Basics wie Blutdruck-Messung, Stifneck, Schienung von Frakturen, Intubation, und das Vorbereiten von Infusionen praktisch erklären.

Nach der Zusammenfassung der Prüfung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und einen Aufkleber für den Feuerwehrhelm, der die Träger als Sanitäter kennzeichnet. Wie auf der Urkunde bestätigt, entspricht die Ausbildung den Inhalten und Vorgaben der SAN A, B und C Ausbildung sowie den Vorgaben des Bayerischen Innenministeriums für die Ausbildung zum First Responder und umfasst 84 Unterrichtseinheiten.

Durch diese Ausbildung sind unsere Kameraden Dirk Diezel, Daniel Horn, Philipp Brendel und Martin Drechsel nun in der Lage, an der Einsatzstelle Verletzte und erkrankte Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes qualifiziert zu versorgen und zu betreuen. Denn gerade tagsüber ist es häufig so, dass der Rettungsdienst in den Hauptzeiten erst weit nach der Feuerwehr an der Einsatzstelle ist. Die frisch ausgebildeten Feuerwehrsanitäter geben so im Einsatz eine gewisse Sicherheit in der Patientenversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Aber auch die medizinische Eigensicherheit der Einsatzkräfte wird durch die Feuerwehrsanitäter wesentlich erhöht.

Motorsägenlehrgang für das Arbeiten in Arbeitskörben in Carlsgrün

Am 13. Februar 2016 fand in Carlsgrün ein Lehrgang für das Arbeiten mit der Motorsäge in Arbeitskörben von Hubarbeitsbühnen und Drehleitern statt. Dieser Lehrgang wurde erstmalig bei uns angeboten. Um die ganze Organisation dieses Lehrganges kümmerte sich Ralf Kremer von der Firma Holzeinschlag Kremer. Die Ausführung und Schulung geschah unter der Leitung von Joseph Hofmann, Technischer Amtmann a. D. und Technischer Aufsichtsbeamter a. D. aus Unterneuses. Die 15 Teilnehmer setzten sich aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Bad Steben, der Firma Holzeinschlag Kremer und Privatpersonen zusammen.

Der Lehrgangstag begann Samstag früh mit dem Theorieteil in der Gastwirtschaft Adelskammer in Carlsgrün. Nach vielen wertvollen Informationen und interessanten Gesprächen ging es dann nach dem Mittagessen an die Praxis. Gleich neben der Gastwirtschaft stellte uns Fritz Gebelein zwei Bäume zur Verfügung. Hier konnte dann jeder Teilnehmer sein gelerntes Wissen über die Motorsägearbeiten in der Höhe in die Tat umsetzen. Dank der Drehleiter der Feuerwehr Bad Steben wurden die Bäume in luftiger Höhe gestutzt. Kursleiter Joseph Hofmann gab uns hierbei immer wieder wertvolle Tipps und Tricks. Nachdem die zwei Bäume durch die Teilnehmer abgeschnitten waren ging es zur Abschlussbesprechung wieder in die Gastwirtschaft. Hier erhielt dann jeder eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang.

Wir von der Feuerwehr Bad Steben möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Ralf Kremer für die Organisation des Lehrganges, sowie der Gastwirtschaft Adelskammer für die Bereitstellung vom Schulungsraum und der beiden Bäume bedanken!

Bad Stebener Feuerwehr unter den besten 20 in Oberfranken!

Am 12. September 2015 fand in Bamberg der 15. Erwachsenenleistungsmarsch des Regierungsbezirkes Oberfranken statt. Dabei erzielte die Marschgruppe der Feuerwehr Bad Steben, bestehend aus den Kameraden Jörg Haase, Thomas Rummer, Daniel Horn und Philipp Brendel, einen hervorragenden 14. Platz! Insgesamt stellten sich 137 Gruppen, mit je 4 Teilnehmern, in Oberfranken der Herausforderung.  Bei dem 8 km langen Marsch mussten die Feuerwehrleute an 12 Stationen zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen und anwenden können. Die praktischen Fähigkeiten mussten unter anderem beim Binden eines Rettungsknoten mit verbunden Augen und dem Ausrollen eines B-Schlauches in einem 2-Meter breiten Feld unter Beweis gestellt werden. Bei bestem Wettkampfwetter und Stadion Atmosphäre auf dem Marktplatz wurde das erfolgreiche Kuppeln der Saugleitung von den Zuschauern auch mit Beifall gewürdigt. Das theoretische Fachwissen konnten die Wettkampfgruppen beim Zuordnen der Farbkennzeichnung von Gasflaschen zu den entsprechenden Gasen und dem finden und ermitteln von Koordinaten auf Karten zeigen. Die Abschlussveranstaltung eröffneten alle Anwesenden, unter der Begleitung mehrerer Feuerwehr Spielmannszüge, mit dem Frankenlied, der Bayernhymne und der Nationalhymne.  Die Siegerehrung wurde durch den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Kröger und dem Landesverbandsvorsitzenden Weinzierl durchgeführt. Jeder Teilnehmer erhielt dabei ein Abzeichen, je Marschgruppe noch eine Urkunde und ab Platz 35 einen Pokal. 

Hier die Gesamtergebnisse in der Übersicht:

Siegerliste Oberfranken 2015 PDF

Siegerliste Gäste 2015 PDF

Bilder Leistungsmarsch Bamberg 2015:

Lehrgang zum Feuerwehr Sportassistent der KUVB und Abnahmeberechtigung für das Deutsche Feuerwehr Fitnessabzeichen

Im Feuerwehr Einsatzdienst werden immer wieder körperliche Höchstleistungen von den Kameradinnen und Kameraden abverlangt. Egal ob bei der technischen Hilfeleistung oder einem Brandeinsatz. Um diese körperliche Eignung für den Feuerwehrdienst zu  erhalten und das Unfallrisiko für die Feuerwehrdienstleistenden zu senken, wurde bei der FF Bad Steben vor einem Jahr die Sportgruppe ins Leben gerufen.
 
Von 23.06.2014 – 25.06.2014 ließ sich Jörg Haase dafür zum Feuerwehr Sportassistenten der KUVB (Kommunale Unfallversicherung Bayern) in Oberhaching ausbilden. Der Lehrgang gab dabei unter anderem Hilfestellungen zum richtigen Aufwärmen vor Trainingseinheiten. Um auch kleinen Feuerwehren, ohne großartige Mittel, ein Training zu ermöglichen, wurden auch Möglichkeiten aufgezeigt, ein Training ohne bzw. mit einfachsten Mitteln zu gestalten. Natürlich wurde auch der Umgang mit einigen Trainingsgeräten erklärt. Um die Motivation bei den Trainingsteilnehmern hoch zu halten wurde immer wieder die parallele zwischen der absolvierten Übung und dem Einsatzdienst gezogen.
 
Im zweiten Teil des Lehrgangs wurde die Berechtigung zur Abnahme des Deutschen Feuerwehr Fitness Abzeichens erworben. Um das Abzeichen zu erhalten müssen die Feuerwehrleute ihre körperliche Fitness in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Koordination unter Beweis stellen und erhalten entsprechend ihrer Leistung das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Damit ist Jörg Haase der erste Abnahmeberechtigte des Landkreises Hof.

Link: KUVB - Fitness in der Feuerwehr

Link: Deutsches-Feuerwehr-Fitness-Abzeichen

Leistungsmarsch 2014 in Sparneck

Am 14. Erwachsenenleistungsmarsch des Bezirkverbandes Oberfranken in Sparneck nahmen dieses Jahr zwei Marschgruppen aus der Feuerwehr Bad Steben teil.

In unzähligen Übungsabenden und Stunden trainierten die Teilnehmer ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit bei den einzelnen Aufgaben.

Dass dieses Training sehr gut gelang, zeigt sich an den Ergebnissen!
Marschgruppe Bad Steben 2 belegte Platz 71 und Marschgruppe Bad Steben 1 Platz 42.

Bad Steben 1 war somit die fünfbeste Gruppe aus dem Landkreis Hof!

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die beiden Gruppen, die durch Ihre Teilnahme die Feuerwehr Bad Steben sehr gut vertreten haben!

Bericht KFV Hof

Der 14. Bezirks-Erwachsenenleistungsmarsch fand am 28.06.2014 in Sparneck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der örtlichen Feuerwehr statt. 92 Teilnehmergruppen aus Oberfranken, davon 18 aus dem Landkreis Hof und 7 Gruppen aus Unter- bzw. Mittelfranken nahmen hieran teil. Insgesamt fanden 396 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ca. 100 Schiedsrichter den Weg in die Waldsteingemeinde. Bei der Organisation der Veranstaltung wurden die Kameradinnen und Kameraden der FF Sparneck von den Fachbereichsleitern Wettbewerbe des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberfranken unterstützt.

Nach einem beeindruckenden Einmarsch aller Teilnehmer ins Festzelt konnte der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberfranken, KBR Hermann Schreck, die Gruppen auf die ca. 7,5 km lange Strecke schicken. Auf dieser Strecke waren 12 Stationen verteilt, an denen die Feuerwehrfrauen und –männer ihr Können und ihr Wissen unter Beweis stellen mussten. So waren unter anderem ein B-Schlauch in einem schmalen Feld auszurollen, eine Saugleitung zu kuppeln, ein Brustbund mit verbundenen Augen entweder an sich selbst oder an einem Kameraden anzulegen oder verschiedene Ausrüstungsgegenstände korrekt zuzuordnen. Bei der Betreuung verschiedener Stationen auf der Marschstrecke wurden die Sparnecker von Aktiven der umliegenden Wehren unterstützt.

Die Auswertung der Ergebnisse lag in den bewährten Händen von Thomas Hofmann vom Bezirksfeuerwehrverband Oberfranken, der auch die Wettbewerbsleitung innehatte.

Hermann Schreck zeigte sich ebenso wie Bürgermeister Prof. Dr. Reinhardt Schmalz, Landrat Dr. Oliver Bär und der Hofer KBR Reiner Hofmann beeindruckt von den Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Darüber hinaus sprachen die Grußwortredner den Helfern um die Kommandanten Wolfgang Bessert und Marco Becher ihren Dank und ihre Hochachtung für die reibungslose Durchführung dieser Großveranstaltung aus. Auch konnten 3 Schiedsrichter, unter ihnen Kreisfrauenbeauftragte Antje Fonfara-Tholl und KBI Rolf Hornfischer, für ihre 10 malige Teilnahme an einem Erwachsenenleistungsmarsch auf Bezirksebene mit einer Urkunde ausgezeichnet. Darüber hinaus konnte die FF Berg eine Kopie des Frankenpokals, den sie als Wanderpokal wieder abgeben muss, in Empfang nehmen.

Die Siegerehrung nahm Wettbewerbsleiter Thomas Hofmann vor.

Ergebnisse:
1. Weismain (LIF)
2. Pödelsdorf 1 (BA-L)
3. Sparneck (HO-L)
4. Berg 1 (HO-L)
5. Wallenstadt 2 (LIF)
6. Uetzing (LIF)
7. Wiesengiech-Starkenschwind (BA-L)
8. Dormitz (FO)
9. Berg 2 (HO-L)
10. Abteilung St. Georgen (BT-S)

Plätze 1 und 2 waren Punktgleich mit 10 Gesamtfehlerpunkten, Weismain war 26 Sekunden schneller. Hier wurde die Gesamtzeit aller Übungen zusammengezählt.Plätze 3 und 4 waren ebenfalls mit 20 Fehlern punktgleich. Hier war Sparneck 11 Sekunden schneller.

Ergebnisse der Teilnehmer aus dem Landkreis Hof:
3. Sparneck
4. Berg
19. Berg 2
41. Münchberg 2
42. Bad Steben 1
45. Helmbrechts 1
54. Helmbrechts 2
68. Naila 2
71. Bad Steben 2
72. Rehau 2
73. Ahornis
82. Münchberg 3
84. Biengarten
86. Münchberg 1
88. Förbau
89. Naila 1
91. Rehau 1
92. Bug-Oppenroth 1

In der Frauenwertung siegte Hohenberg (KU) vor Forchheim ! (FO), Hannberg 2 (BT-L), Windsbach 2 (Mittelfranken) und Bamberg 1 (BA-S).Die Gastwertung gewann Windsbach 1 (Mittelfranken) und verwies Haard (Unterfranken), Aschfeld (Unterfranken), Windsbach 2 (Mittelfranken), Waigolshausen (Unterfranken) sowie Scheinfeld 1 und 2 (Mittelfranken) auf die weiteren Plätze.

Hier die komplette Siegerliste 

Bericht: KFV Hof

Mehr Bilder unter: FFW Sparneck

Bilder FFW Bad Steben:

THL Übung Person unter Traktor

Truppführerlehrgang absolviert

Vier Kameraden aus der Feuerwehr Bad Steben nahmen mit Erfolg am Truppführerlehrgang vom 08.03. - 15.03.2014 teil!
Der Lehrgang fand an insgesamt 4 Tagen bei der Feuerwehr in Geroldsgrün statt.

Die Truppführer Ausbildung bildet den Abschluss der Ausbildung für die Mannschaft. Durch diese Ausbildung soll sich aus dem Truppmann, der weitgehend durch Weisung
der Gruppenführer arbeitet, der selbständig und nach Auftrag arbeitende Truppführer entwickeln. Der Ausbildungsteilnehmer muss in der Lage sein, innerhalb einer Gruppe, Staffel fachlich richtig zu Handeln und selbständig einen Trupp führen zu können.

 

Grundlehrgang Gefahrgut erfolgreich absolviert!

Vom 10. - 12. Februar 2014 fand der Grundlehrgang Gefahrgut in Berg statt.

Hier wurde an drei Abenden Grundwissen zum Thema Gefahrgut vermittelt. Vier Kameraden aus der Feuerwehr Bad Steben nahmen mit Erfolg teil!

Neue Tragkraftspritze Rosenbauer FOX III in Dienst gestellt!

Im April berichteten wir das eine Ersatzbeschaffung für unsere defekte Magirus Tragkraftspritze ansteht. Da uns die Rosenbauer FOX III bei der Vorführung überzeugte und wir bereits eine Rosenbauer FOX I besitzen, wurde diese dann letztendlich auch durch die Gemeinde genehmigt und konnte bestellt werden.

Am 28. April wurde uns dann die neue Pumpe durch die Firma Ludwig Feuerschutz GmbH aus Bayreuth geliefert. Nach einer kurzen Einweisung in Bedienung und technischen Daten der Pumpe, testeten wir die Pumpe sofort am Wasser.

Am selbigen Abend nutzten wir den dienstplanmäßigen Übungsdienst, um unsere Maschinisten in die neue Pumpe einzuweisen.



Technische Daten der Pumpe:

Motor:
BMW 2-Zylinder Viertakt-Boxermotor,
1170 ccm Hubraum, Leistung 50 kW bei 4500 min-1,
Luftkühlung durch motorfestes Kühlgebläse,
elektronisch geregelte Kraftstoffeinspritzung,
20 l Treibstofftank, Superbenzin 95 ROZ,
Elektrostarter

Pumpe:
Einstufige Kreiselpumpe aus Leichtmetall,
räumlich gekrümmtes Laufrad und Leitapparat im Spiralgehäuse,
mit Manometer saug- und druckseitig, Pumpe manuell auskuppelbar
Max. Förderleistung bei 3 m Saughöhe:
-1000 l/min bei 15 bar
-1600 l/min bei 10 bar
-2000 l/min bei 3 bar
Anschluss saugseitig: 1 x Außengewinde G 4 1/2" mit Saugsieb
Anschluss druckseitig: 2 x Außengewinde G 2 1/2" mit Niederschraubventil

Ansaugpumpe:
Automatisch gesteuerte Kolbenansaugpumpe mit manueller Abschaltmöglichkeit
Ansaugzeit bei 3 m Saughöhe ca. 5 sec, bei 7,5 m ca. 20 sec

Abdeckung:
Abdeckung mit Arbeitsscheinwerfer, Bedienpanel mit Drehzahlmesser,
Betriebsstundenzähler, und Kontrollleuchten für Batterieladung, Öldruck,
Kraftstoffreserve, Motorstörung und Kavitation

Traggestell:
Aluminium Rahmen mit vier schwenkbaren Tragegriffen

Abmessungen:
L x B x H ca. 945 x 740 x 840 mm

Gewicht:
Trocken 150 kg, betriebsbereit ca. 167 kg (vollgetankt)

Besonderheiten:
-Automatische Pumpendruckreglung
Diese hält den einmal eingestellten Pumpendruck automatisch konstant, unabhängig ob viel oder wenig Wasser entnommen wird.

-Überhitzungsschutz und Kavitationsanzeige
Sie gewährleisten den störungsfreien Betrieb in jedem Betriebszustand.

Technische Daten und Bild von: www.rosenbauer.com

Einweisung der Maschinisten in die neue Tragkraftspritze Rosenbauer FOX III

Ausbildung Ölschadenbekämpfung

Am 7. Juni 2013 fand eine Dienstplanmäßige Ausbildung zum Thema Ölschadensbekämpfung statt.
Hier wurden sämtliche Geräte zur Ölschadensbekämpfung aufgebaut und damit geübt.

Vorführung Tragkraftspritze Rosenbauer FOX III

Aufgrund der anstehenden Ersatzbeschaffung für unsere defekte Magirus Tragkraftspritze, wurde uns am 8. April durch die Firma Ludwig Feuerschutz GmbH aus Bayreuth eine neue Rosenbauer FOX III vorgeführt.

Bei der Pumpe handelt es sich um eine einstufige Kreiselpumpe mit einer automatischen Kolbenansaugpumpe als Entlüftungseinrichtung. Angetrieben wird diese durch einen BMW 2-Zylinder Viertakt-Boxermotor mit 50 kW Leistung.

Weitere technische Daten unter: www.rosenbauer.com

Nach einer ausführlichen Erklärung der Pumpe konnte diese im richtigen Betrieb getestet werden.

Lehrgang Absturzsicherung "Modul 2"

Am Lehrgang Absturzsicherung "Modul 2" nahmen am 9. und 10. November 2012 5 Aktive der Feuerwehr Bad Steben teil.

Der Lehrgang begann am Freitag mit allen Grundlagen und Vorschriften über den Einsatz des Absturzsicherungssatzes in der Theorie.

Am zweiten Tag ging es dann nach Hof auf das Gelände der Firma "Honeywell Safety Products" in Hof. Dort wurde an verschiedenen Übungstürmen und Anlagen der reale Einsatz der Absturzsicherung trainiert.

Inspektion mit Einsatzübung 12. Mai 2012

Feuerwehr Bad Steben lässt sich im Umgang mit der Kettensäge schulen

Auch in unserer Region ist in den letzten Jahren eine Zunahme von Unwetterereignissen zu verzeichnen. Damit verbunden sind auch häufig Einsätze für die Feuerwehr zur Beseitigung der Folgeschäden. Neben überfluteten Kellern sind dies meist umgestürzte Bäume welche entfernt werden müssen. Und gerade die umgestürzten Bäume stellen die Feuerwehren immer wieder vor besondere Herausforderungen. Um solche Situationen zukünftig noch sicherer bewältigen zu können, ließen sich 12 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Steben von Diplom-Forstwirtschaftsingenieur Bernd Lang im sicheren Umgang mit der Kettensäge schulen.  Der gebürtige Bad Stebener schulte die Teilnehmer in der Theorie in Themen wie „Persönliche Schutzausrüstung“, „Aufbau und Funktion der Motorsäge“ sowie „Schnitttechniken“. Nach dem Erwerb der theoretischen Kenntnisse am Freitagabend, ging es am Samstag in den Wald wo die in der Theorie erlernten Kenntnisse in die Praxis umgesetzt werden konnten. Nach einer nochmaligen Vorführung der bereits erlernten Schnitttechniken, durften die Teilnehmer, in zweier Teams, selbst den Umgang mit der Kettensäge üben. Das am Hang liegende Waldgrundstück, welches ein Feuerwehrkamerad dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, stellte sich als körperlich ansträngendes aber ideales Übungsfeld heraus. Insgesamt 8 Stunden verbrachten die Mitglieder der Feuerwehr im Wald. Ein besonderes Dankeschön gilt der Marktgemeinde Bad Steben, welche die Kosten der Ausbildung übernommen hat und dem Feuerwehrverein Bad Steben welcher für die Verpflegung sorgte.

THL Praxis Unterricht

Zu einem Praxis-Unterricht zum Thema technische Hilfeleistung haben sich die Gruppen der Feuerwehr Bad Steben an drei Terminen getroffen.

Dann ging es mit dem LF 16/20 nach Hof zur Firma Klug. Dort stellte die Firma Klug ein Schrott-Auto bereit, dass dann mit den vorhanden Mitteln auf dem LF zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, zerlegt werden konnte.
Diese Ausbildung vermittelte am praktischen Beispiel die Taktiken und Vorgehensweisen zum Zerlegen eines Fahrzeuges.
Dadurch konnten viele wichtige Erfahrungen gesammelt werden, dass im Ernstfall die Rettung möglichst schonend und professionell geschehen kann.

Gemeinsame Ausbildung von DLRG und Feuerwehr

Am Freitag dem 25. Februar stand ein gemeinsamer Ausbildungsabend der Feuerwehr Bad Steben und der DLRG zum Thema „Eisrettung“ an. Das Thema „Eisrettung“ ist sehr umfangreich und erfordert auch Hintergrundwissen, deshalb war der DLRG-Ortsverband Bad Steben/Lichtenberg mit ihrem neuen Fahrzeug vor Ort.

Als erstes stand ein einstündiger Theorie-Teil auf dem Plan. Hier wurden vom Technischen Leiter des Ortsverbandes Alexander Brandt, die Grundstruktur und Aufgaben der DLRG erläutert. Dann wurde das Thema Eisrettung ausführlich besprochen und anschließend konnte gemeinsam über das Thema diskutiert werden. Hier wurden einige Unterschiede zwischen dem feuerwehrtechnischen Maßnahmen und denen der DLRG festgestellt.

Um das ganze anschaulich zu machen, ging es nach dem Theorie-Unterricht mit den Fahrzeugen der Feuerwehr und DLRG nach draußen an einen zugefrorenen Teich nahe der Therme Bad Steben.
Die fünf Besatzungsmitglieder auf dem DLRG-Fahrzeug demonstrierten mit speziellen Anzügen ein Einbrechen in den Teich. Zuerst wurde versucht die Rettung mit feuerwehrtechnischen Mitteln zu bewältigen. Hier kam auch die Drehleiter zum Einsatz, welche sich aber als weniger erfolgreich herausstellte.
Anschließend demonstrierten uns die Aktiven der DLRG ihre modernen Mittel der Eisrettung. Mit einer speziellen Rettungstrage, dem sogenannten "Rescue Sled"  und einem Eisrettungsanzug konnte der „Verunfallte“ sehr schnell gerettet werden.

Zum Schluss wurde im Gerätehaus das neue Fahrzeug des DLRG-Ortsverbandes Bad Steben/Lichtenberg vorgestellt und erklärt.

Der Unterrichtsabend war aufschlussreich und sehr interessant, deshalb ergeht hier nochmals ein großer Dank an den DLRG Ortsverband Bad Steben/Lichtenberg, der diesen Unterricht für uns durchführte!

Feuerwehraktionswoche 2010 vom 18. – 26. September

Das Motto der diesjährigen Aktionswoche lautet:

Ihre Feuerwehr – Zupacken statt zuschauen!


Mit diesem Motto soll auf die Bedeutung der Feuerwehren eingegangen werden, die im Schadensfall eben nicht nur zuschauen, sondern die Initiative in die Hand nehmen und zupacken – sprich helfen.

Damit zeigen die Angehörigen der Feuerwehren Zivilcourage und greifen immer dann ein, wenn andere in Not geraten sind.

Beispiele wie z.B. das beherzte Eingreifen eines Schülers, der auch ehrenamtlicher Feuerwehrmann ist, bei dem Amoklauf in Ansbach zeigen, wie ausgebildete Feuerwehrkameraden auch im Zivilleben bereit sind, das „He(l)ft in die Hand zu nehmen“, während andere vielleicht wegschauen oder auch weglaufen. Im Weiteren soll während der Aktion den Bürgern erläutert werden, was hinter bestimmten Begriffen wie z.B. „Was macht die Feuerwehr mit einem Rettungsspreizer eigentlich?“ steht bzw. verstanden wird.

In der Folge soll auf die damit erforderliche Ausbildung und Übung aber auch auf die bestehenden Schwierigkeiten wie z.B. hochfeste Materialien im Fahrzeugbau, eingegangen werden.

Ausbildung Chlorgasunfall Freibad Bad Steben

Ausbildung UVV THL - Rettungsgeräte, Spreizer, Schere am 26.02.2010

Gemeinsame Ausbildung von BRK und Feuerwehr

Im November stand ein sehr interessantes Thema auf dem Dienstplan von Feuerwehr und Rotem Kreuz Bad Steben. Eine gemeinsame praktische Ausbildung mit der Schleifkorbtrage der Feuerwehr. Eine Schleifkorbtrage dient der sicheren und patientengerechten Rettung von Personen aus unwegsamen Gelände, engen oder unzugänglichen Gebäuden. Der Patient kann in die Trage hinein gelegt werden und wird dann sicher und fest fest geschnallt. Auch ist der gleichzeitige Einsatz einer Vakuummatratze, beispielsweise beim Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen, möglich. Am Seitenrand bietet diese Sonder-Form der Krankentrage viele Ösen für Haltegurte, Sicherungsseile und Haltgriffe zum Tragen. Die Schleifkorbtrage kann in Verbindung mit der Drehleiter eingesetzt werden, um beispielsweise Böschungen zu überwinden oder Patienten aus Schächten oder Höhen zu retten. So wird eine patientengerechte Rettung gewährleistet. Häufig kommt diese Form der Trage auch in der Berg-, Höhlen- und Höhenrettung zum Einsatz. Die Schleifkorbtrage wurde aus dem Schleifkorb des Grubenrettungsdienstes entwickelt. Alle Beteiligten waren am Ende der Meinung, dass diese Form der gemeinsamen Ausbildung sehr sinnvoll und nötig ist. Denn schließlich müssen auch im Ernstfall die Hilfsorganisationen zusammen arbeiten.

Mehr Infos finden Sie auch unter www.hvo-bad-steben.org.

Thomas Gross

„Brandermittlung durch die Polizei“

Am 6. Februar 2009 durften wir den Bad Stebener Wolfgang Heger, von der Kriminalpolizei in Hof, bei uns im Feuerwehrgerätehaus, begrüßen. Auf dem Dienstplan stand ein Unterricht zum Thema „Brandermittlung durch die Polizei“. Sehr gespannt lauschten knapp 50 Feuerwehrfrauen und –männer den kurzweiligen Ausführungen. Die Polizeidirektion Hof ist zuständig für die Stadt Hof sowie die beiden Landkreise Hof und Wunsiedel. Die Brandermittlung fällt in den Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizei.

Die Brandursachenermittlung dient in erster Linie der Feststellung ob eine Straftat, also Brandstiftung vorliegt oder nicht. Die Feststellung technischer oder natürlicher Brandursachen dient hierbei dem möglichen Ausschluss einer Brandstiftung. Weiterhin ist die Brandursachenermittlung, zumindest bei größeren Brandereignissen, von Bedeutung um den vorbeugenden Brandschutz zu unterstützen. Ist die Entstehung eines Brandes bekannt, so kann dieses Wissen gegebenenfalls in kommenden Vorschriften und Normen berücksichtigt werden.

Um die unterschiedlichen Brandursachen erkennen zu können, müssen die vielfältigen Spurenbilder eines Brandes ausgewertet und gesichert werden. Wichtigste Aufgabe dabei ist die Ermittlung des Brandherdes. Hierbei spielt die Rekonstruktion des ursprünglichen Brandentstehungsbereiches, oft mit Hilfe des Rußes, eine wichtige Rolle. Bereits die Ermittlung des Brandherdes ist eine nicht ganz einfache Aufgabe, die viel Erfahrung, Unvoreingenommenheit und sorgfältiges, umsichtiges Arbeiten mit Hintergrundkenntnissen verlangt.

Ist der Brandherd bekannt, muss dieser auf mögliche Zündquellen und den dazugehörigen Brennstoff abgesucht werden. Konnte der Brandherd nicht oder nicht sicher festgestellt werden, muss der gesamte primäre Brandentstehungsbereich entsprechend abgesucht werden. Ist der primäre Brandentstehungsbereich nicht mehr vorhanden, weil er weggebrannt ist (Beispiel: Holz-Zwischendecke), muss der gesamte darunter liegende Bereich entsprechend abgesucht werden. Grundsätzlich sind dann alle in dem jeweiligen Bereich aufgefundenen Geräte und technische Einrichtungen auf mögliche Defekte und Manipulationen hin zu untersuchen, die zu einer Brandentstehung hätten führen können.

Zum Beispiel müssten nach einem Wohnhausbrand noch alle elektrischen Leitungen restlos vorhanden sein um einen technischen Defekt allein am elektrischen Leitungsnetz sicher ausschließen zu können. Auch sind Informationen der Feuerwehrleute, wie beispielsweise des ersten vorgehenden Atemschutztrupps, an die Kripo sehr wichtig. Hier können auch anscheinliche „Kleinigkeiten“, wie z.B. ob die Scheibe schon zerbrochen war oder von der FW zerbrochen wurde, sehr wichtig für den Ermittlungserfolg sein. Durch den interessanten Abend konnten die Feuerwehrler viel über die Arbeit der Kripo erfahren und auch einige Erkenntnisse mitnehmen, wie die Arbeit der Beamten erleichtert werden kann. Vielen Dank noch mal an Wolfgang Heger für den Vortrag.

Thomas Gross