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FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD STEBEN

Freiwillige Feuerwehr Bad Steben

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Atemschutz
Wärmebildkamera

MSA: EVOLUTION 5800

- 5 vom Benutzer auswählbare Farbskalen
- "Image Detail Enhancement"-Funktion
- liefert detaillierte Informationen vom Einsatzort

Technische Details:

Sensor:                    Ungekühlter Vanadiumoxid-Mikrobolometer
Auflösung:               320 x 240 Pixel
ISDR-Werte:            4795
Blickwinkel:              36° horizontal / 27° vertikal
Gewicht:                  1,2 kg (mit Akku)
Maße:                       275 x 205 x 112 mm (H x B x T)
Stromverbrauch:      weniger als 6,0 W nominal bei 22 °C
Videoausgang:         RS-170
Einsatzzeit:               > 2 Stunden
Stromversorgung:    Wiederaufladbarer Lithium-Ionen Akku

Infos & Bilder von: www.msa-auer.de

Atemschutzgerät

Die Feuerwehr Bad Steben setzt beim Atemschutz auf das System des Überdrucks und verfügt über insgesamt 10 Überdruck-Atemschutzgeräte der Firma MSA Auer, sechs Geräte des Typs BD 96 SL und vier BD 96 SZ.

Die vier „alten“ Geräte werden wahrscheinlich bei der nächsten 6–Jahres-Prüfung auch auf das System SL (SingelLine Pneumatik) umgerüstet, so das die Feuerwehr Bad Steben dann wieder einheitliche Atemschutzgeräte hat und das Gewicht der Geräte sowie die Wartungskosten erheblich minimiert werden können.

Aufgrund der hohen Anzahl an Kur- und Reha-Kliniken in Bad Steben haben alle Geräte einen Zweitanschluss, der zum Anschluß einer Rettungshaube oder auch eines zweiten Lungenautomaten (z.B. bei Luftnot des Kollegen) verwendet werden kann.

 

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Atemschutzmasken und Lungenautomat

Zu den oben beschriebenen Geräten gehören Lungenautomaten des Typs AutoMaxx-ESA und natürlich die dazu passenden Atemschutzmasken Ultra Elite. Die Atemschutzmasken sind nicht Teil der persönlichen Schutzausrüstung außer für Geräteträger die eine Maskenbrille haben.

 

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Rettungsmasken

Die Feuerwehr Bad Steben besitzt zur Rettung von Personen aus gefährlichen Atmosphären 4 Rettungsmasken der Firma Auer (Typ RespiHood). Diese werden einfach am Zweitanschluss des Atemschutzgerätes angeschlossen, über den Kopf der zu rettenden Person gezogen und mit 2 Bändchen am Hals fixiert. Die verletzte Person wird somit während der Rettung mit konstantem Luftstrom von ca. 50 Liter pro Minute versorgt und somit vor eventuell schädlichen Brandgasen geschützt.

Vorteile dieser Rettungshaube:

  • verletzte Personen können auch aus Umgebungen mit niedriger Sauerstoffkonzentration gerettet werden (z.B. Silos) da die Atemluft konstant in die Fluchthaube strömt;
  • Die Fluchthaube kann über jeden Kopf gezogen werden egal ob Kind oder Erwachsener;
  • Nach dem Einsatz kann die Fluchthaube einfach gewaschen, desinfiziert und wieder verwendet werden;
  • Der zu rettenden Person fällt es leichter zu atmen da kein Einatemwiderstand vorhanden ist wie z.B. bei Rettungsmasken mit Lungenautomaten;

Nachteile dieser Rettungshaube:

  • Die zu rettende Person bekommt immer ca. 50 Liter pro Minute egal ob Kleinkind oder Erwachsener, somit fällt der eigene Luftvorrat ungefähr doppelt so schnell ab.
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Hot Spotter

Auf dem Löschgruppenfahrzeug LF16/12 der Feuerwehr Bad Steben ist ein sogenannter HotSpotter untergebracht. Das ist ein mit Infrarot-Technologie ausgestatteter Wärmeindikator welcher verschiedene Wärmestrahlen miteinander vergleicht und eventuelle Temperaturunterschiede akustisch und optisch zur Anzeige bringt.

Einsatzmöglichkeiten:

- Auffinden von z.B.:

  • Wärmestau in Leitungen unter Putz
  • Kabelbrände
  • Warmwasserrohren
  • Zwischendecken- und Dehnfugenbrände
  • Glutnestern
  • Glimmbränden
Registrierung und Zeiterfassung von Atemschutzgeräteträgern (RZA)

Um im Atemschutzeinsatz höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, verwendet die Feuerwehr Bad Steben für die Registrierung und Zeiterfassung von Atemschutzgeräteträgern (RZA) Überwachungstafeln vom Typ Auercontrol E der Firma MSA Auer. Diese werden auf den Löschfahrzeugen (LF8 und LF16/12) mitgeführt. Sie ermöglichen die Erfassung der Einsatzdaten (Startzeit / Halbzeit / Endzeit sowie Startdruck / Halbzeitdruck / Enddruck) für bis zu drei Atemschutztrupps.
Außerdem erfolgt eine elektronische Überwachung der vorgegebenen Einsatzzeit. So können sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden, wenn ein Atemschutztrupp "überfällig" wird und auf Funkrufe nicht mehr reagiert. Durch das Anbringen von Namensschildern an der Tafel ist jederzeit ersichtlich, wie viele und welche Einsatzkräfte sich im Atemschutzeinsatz befinden.
Ein Pressluftatmereinsatz sollte in der Regel höchstens 30 Minuten dauern. Die Zeit kann, der Einsatzsituation entsprechend, manuell nach oben und unten korrigiert werden.
Die Atemschutzüberwachung wird, bei größeren Schadenslagen zentral im Mehrzweckfahrzeug, mit einem fest eingebauten oder einem mobilen 2-Meter Funkgerät, auf einem eigens eingerichtetem Atemschutzkanal, durchgeführt.

 

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Überprüfung und Wartung

Zur Prüfung der Atemschutzmasken und der Lungenautomaten verwenden wir den Prüfkoffer Multitest Plus von MSA Auer.

Die neue Atemschutzwerkstatt ist kurz vor der Fertigstellung. Wir werden bald darüber berichten.

 

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