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FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD STEBEN

Freiwillige Feuerwehr Bad Steben

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Atemschutz
Heißausbildung im Brandübungscontainer in Münchberg

Vom 10.-14.05.2016 machte der Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern Halt im Landkreis Hof.

Am Mittwoch den 11.05.2016 konnten einige Kameraden der Feuerwehr Bad Steben zusammen mit Kameraden aus den Feuerwehren Obersteben, Almbranz und Konradsreuth an dieser Ausbildung teilnehmen. Vor der eigentlichen Ausbildung im Container gab es einen Theorieteil im Atemschutzzentrum Münchberg, hier wurde nochmal das richtige Vorgehen und die Gefahren im Brandfall für einen Atemschutzgeräteträger geschult.

Anschließend ging es nach Straas wo der Brandübungscontainer am dortigen Kreisbauhof aufgestellt war. Dort konnten unter der Aufsicht des Ausbilders 8 Geräteträger die Heißausbildung im Container beginnen. Im vorderen Teil des Containers wurde ein Feuer entzündet, das einen Zimmerbrand simulieren soll. Die Teilnehmer befanden sich von dort an im Container und beobachteten die Ausbreitung des Feuers. Nachdem sich das Feuer auf einen richtigen "Zimmerbrand" ausgebreitet hatte, musste dann jeder Atemschutzgeräteträger in mehren Durchgängen die Rauchgase mithilfe eines Hohlstrahlrohres herunterkühlen. Ziel hierbei war es den richtigen Zeitpunkt zu erkennen bevor es zu einer Durchzündung kommt. Aufgrund der enormen Hitzeeinwirkung auf die Teilnehmer im Container wurden auch jedem die Grenzen der Feuerwehrschutzkleidung aufgezeigt.
Nach der Ausbildung konnte jeder ein positives Fazit ziehen und viele neue Erkenntnisse für zukünftige Einsätze mitnehmen. Das zeigt wie wichtig die Heißausbildungen für die Feuerwehren sind!

Dienstplan für 2016

Hier der Dienstplan für das Jahr 2016:   -->Download als PDF

Besichtigung Biohof Degel in Schleeknock

Am 22. März 2014 besichtigten die Atemschutzgeräteträger des Gemeindegebietes Bad Steben den Biohof Degel in Schleeknock bei Carlsgrün.

Nach einer Führung durch das Betriebsgelände, konnten Wagemutige im Viehstall das Treiben von Rindern erproben. Bei dieser nicht ganz einfachen Aufgabe zeigte uns Hofbesitzer Hilmar Degel das Vorgehen an Rindern. Im Anschluss konnten wir bei einer kleinen Verkostung die Bioprodukte des Hofladens kosten.

Es ergeht hiermit noch einmal ein großes Dankeschön an die Familie Degel, die uns die Besichtigung ermöglichte!

Feuerwehr Bad Steben im Brandhaus in Würzburg

Vom 29. bis 30. Juli besuchten sechs Mann der FFW Bad steben das Brandhaus der Staatlichen Feuerwehrschule in in Würzburg. Hier haben Atemschutzgeräteträger die einzigartige Möglichkeit, in einem gasbefeuerten Brandhaus zu üben. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung ging es schon zu einer sogenannten "Hitzegewöhnungsübung", bei der die Teilnehmer, natürlich mit entsprechender Schutzkleidung, ein erstes Gefühl für die Wärme eines Brandherdes bekamen. Im Anschluss folgten dann je zwei Übungen pro Tag, wo immer zwei Feuerwehrleute zusammen zur Brandbekämpfung vorgingen. Die Übungsszenarien waren vielfältig, wie beispielsweise Garagenbrand, Wohnungs- oder Kellerbrand mit vermisster Person. Im Lehrgang „Verhaltenstraining im Brandfall“ müssen die Teilnehmer im Brandhaus ihr einsatztaktisches Können unter Beweis stellen. Feuer, Hitze, Rauch und die unbekannte Umgebung versetzen die vorgehenden Trupps in eine besondere Stresssituation. Ein falsches Verhalten, das im Realeinsatz tödlich enden kann, wird von den Ausbildern erkannt und mit den Teilnehmern am Ende jeder Übungseinheit besprochen. Das Brandhaus leistet somit einen effektiven Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit von Feuerwehrleuten im Einsatz. Letztendlich haben diese zwei kurzweiligen Tagen allen Teilnehmern viel Spaß gemacht und es konnte viel neues Wissen für die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr mitgenommen werden.
 

von links: 2 Ausbilder der Feuerwehrschule Würzburg, Christian Kirchner, Philipp Brendel, Daniel Horn, Karl Gölkel, Jörg Haase, Tobias Diezel und noch 1 Ausbilder vor dem Brandhaus
Atemschutzübung Bergung einer Person aus einem LKW

Am Freitag den 22. März 2013 fand eine gemeinsame Atemschutzübung der Feuerwehren aus Bad Steben, Carlsgrün, Bobengrün, Obersteben und dem benachbarten Lichtenberg statt.

Ausgerichtet wurde diese Übung von der Feuerwehr Carlsgrün auf dem Gelände der Firma Brühl & Sippold GmbH.

Übungsobjekt waren die modernen und bis zu 20 Jahre alten 8 Tonnen LKW-Sattelzugmaschinen in der Verladehalle des Betriebes. Die Arbeitshöhen an den Führerhäusern der Fahrzeuge reichten von ca. 1,40 m bis 1,80m.
Es wurde angenommen dass der LKW samt eingeschlossenen Fahrern brennt und die Kabine verraucht ist. Deshalb mussten diese Personen unter Atemschutz geborgen werden.

Normalerweise würde in so einem Fall immer eine Rettungsplattform von einer anderen Feuerwehr hinzu alarmiert.
Es ging aber darum, das wurde auch vom KBM Horn angeregt, nur mit den vorhandenen Mitteln zu arbeiten. Die Bergung der Person aus dem LKW wurde dann mit mehreren taktischen Varianten an den Fahrzeugtypen geübt.
Es war eine interessante und aufschlussreiche Übung für alle Atemschutzgeräteträger, bei der sich zeigte wie man mit vorhandenen Mitteln und etwas Improvisation auch eine Lösung findet.

Im Anschluss an die Übung war es dann allen möglich ein Erfrischungsgetränk zu sich zu nehmen, während die Übung noch einmal kurz in einer Besprechung zusammengefasst wurde. 
Bei der Besprechung merkte  KBM Horn an, dass die Übungsaufgabe auch bei einem Gefahrgutunfall notwendig sein könnte. Er bedankte sich dann noch bei der Geschäftsleitung und allen Einsatzkräften für ihren Übungsdienst.
Anschließend bedankte sich auch Übungsleiter Armin Rosenberger bei der Firma Brühl & Sippold GmbH, für die zur Übung bereitgestellten Fahrzeuge. Des Weiteren lobte er die Geschäftsleitung der Firma, dass sie in jedem Belange immer ein offenes Ohr für die Feuerwehren besitzt.


Begehung Eddyland Ranch Carlsgrün

Wenn's brennt im Pferdestall

Rund 30 Feuerwehrler üben den Ernstfall auf einem Bauernhof in Carlsgrün. Dabei steht der richtige Umgang mit Pferden ganz oben auf der Liste.

Samstagnachmittag auf Eddyland, dem Hof der Familie Vetter in Carlsgrün. Auf der einen Seite des Zaunes stehen fünf Pferde, auf der anderen etwa 30 Feuerwehrler - und sie werfen sich gegenseitig skeptisch-neugierige Blicke zu. Mittendrin: Yvonne und Achim Vetter sowie der Carlsgrüner Kommandant Armin Rosenberger. Seine Idee war es, eine Übung auf einen Bauernhof zu verlegen, der Pferde beherbergt. "Bei uns in der Gegend gibt es immer mehr Ställe, in denen Pferde stehen. Und nur wenige Feuerwehrler haben heutzutage noch Erfahrung mit so großen Tieren", sagt er.

Deshalb hat er bei den Vetters wegen einer Übung nachgefragt und mit seiner Bitte offene Türen eingerannt. Yvonne Vetter, die die Tiere hauptsächlich betreut, war sofort begeistert von der Idee. "Schließlich ist es gut, wenn die Feuerwehr im Brandfall weiß, wo sie hinlangen muss, um unsere Tiere zu retten."

Diese Pflichtübungen finden, das erzählt Kommandant Rosenberger, in regelmäßigen Abständen statt. Und ihm fallen immer wieder neue und ungewöhnliche Orte dafür ein. So waren die Feuerwehrler schon auf einem Biohof, der freilaufende Rinder beherbergt, außerdem haben sie sich von einem Imker belehren lassen, wie mit Bienenvölkern umzugehen ist.

Zurück auf den Pferdehof: Etwa 30 Kameraden haben sich an diesem Samstag eingefunden, um sich im Halfter anlegen und Pferde führen zu probieren. Die Vierbeiner - erst neugierig ob der ungewöhnlichen Besucher - nehmen es dann doch gelassen, und auch aufseiten der Uniformierten legt sich die Aufregung schon bald. Yvonne Vetter und ihre vier Helfer zeigen den aufgeschlossenen Feuerwehrlern, wie man auf ein Pferd zugehen sollte - nämlich immer seitlich oder von vorne, aber nie von hinten. Außerdem üben sie mit den Lebensrettern wie Halfter angelegt werden und was zu tun ist, falls keine Halfter auffindbar sind. Achim Vetter führt derweil eine zweite Gruppe über den Hof und zeigt Zufahrtswege und Wasserstellen. Ganz zum Schluss kommt ein Atemschutz-Geräteträger auf die Koppel.

Doch auch das laute Fauchen der Pressluftflasche und die ungewöhnliche Montur macht die Pferde auf Eddyland nicht mehr scheu. Ein beruhigendes Gefühl für die Feuerwehr-Männer und -Frauen, die von Yvonne Vetter zusätzlich mit einer selbst gestalteten Broschüre über den Umgang mit Pferden ausgestattet wurden.

Bericht: Frankenpost

Brandübungscontainer

Am Montag den 26.09.2011 konnten einige Kameraden der Feuerwehr Bad Steben an einer besonderen Atemschutzausbildung teilnehmen.
In einem Brandübungscontainer, welche der Bayerische Landesfeuerwehrverband in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Versicherungskammer den Feuerwehren zur Verfügung stellt, können die Atemschutzgeräteträger eine realitätsnahe Weiterbildung erfahren. Der Brandübungscontainer machte wieder Station im Landkreis Hof am Atemschutzzentrum in Münchberg.

Mehr Infos zu dem Container hier

Atemschutzausbildung - Silounfall in Obersteben

Atemschutzausbildung erfolgreich absolviert

von Links: Ausbilder und Leiter Atemschutz Matthias Löhner, Reinhard Spörl FFW Carlsgrün, Martin Günther, Christoph Gebelein FFW Obersteben, Karl Gölkel, Daniel Horn, Sebastian Weiß FFW Bad Steben, Fabian Tinter, Johannes Roth FFW Obersteben, Alexander Reißig FFW Bobengrün.

Neun junge Feuerwehrleute aus der Marktgemeinde Bad Steben haben den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich abgeschlossen.

In 44 Ausbildungsstunden erlernten die Kameraden den sicheren Einsatz der umluftunabhängigen Atemschutzgeräte. Die sehr praxisbezogene Ausbildung führte die Feuerwehrleute an ihre körperlichen Leistungsgrenzen heran.  Besonders belastend ist das Tragen der 20 kg schweren persönlichen Ausrüstung und der Durchgang der Atemschutzübungsanlage in Münchberg. In der Übungsanlage müssen die angehenden Atemschutzgeräteträger  in engen Röhren oder im Hitzelastraum zeigen, dass die gelernten Handgriffe und Verhaltensweisen sitzen. Teilnehmer mit Beklemmung und Platzangst werden spätestens in dieser Stresssituation erkannt und müssen den Lehrgang abbrechen.

Erstmalig wurden die Teilnehmer auch über das Tragen von Wärmeschutzkleidung, die Überdruckbelüftung von Räumen und Gebäuden sowie den Einsatz der Wärmebildkamera geschult.

Kreisbrandmeister Robert Bauer betonte bei der Zeugnisübergabe die Wichtigkeit der Atemschutzausbildung für die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren.