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FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD STEBEN

Freiwillige Feuerwehr Bad Steben

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Chronik

Redakteur der Sparte Chronik: Michael Horn

 

Chronik der FF Bad Steben

Die geschichtliche Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Steben.
Unsere Chronik steht auch als PDF-Datei im Downloadbereich zur Verfügung.

 

4000 v. Chr.

Erste künstliche Feuererzeugung (Feuerbohren)

250 v. Chr.

Erfindung der Kolbenpumpe mit Saug und Druckventil

6 n. Chr.

In Rom werden ca. 7000 Sklaven zur Feuerbekämpfung eingesetzt

25.Dez. 1374

Erste urkundliche Erwähnung Stebens

2.Februar 1430

Totale Zerstörung des Ortes durch die Hussiten

1444

Zerstörung durch Truppen der Reichsstadt Nürnberg

1553

Belagerung Lichtenbergs und Zerstörung Stebens durch Heinrich IV. Reuß von Plauen

1626 / 1630 / 1634

Die Pest wütet in Steben; Dreißigjähriger Krieg

1636

Vierte Totalzerstörung des Ortes durch Kaiserliche Truppen

1640

Gefecht an der Straße nach Thierbach

11.07.1785

„Feuerordnung für das Landvolk“ durch Landeshauptmann

1785

Eine vierrädrige Handdruckspritze ist bereits vorhanden

5. Januar 1792

Die Fürstentümer Bayreuth und Ansbach kommen zu Preußen, Alexander von Humboldt in verweilt in Steben

Ab 1806-1813

Einquartierungen und Dienstleistungen für Französische Truppen (Kaiser Napoleon in Kronach, ca. 60.000 Mann ziehen durch Nordhalben)

1834

Königlich-Bayrisches Landgericht Naila erlässt eine Feuerlöschordnung.
- Stammrolle der Feuerwehrpflichtigen in Steben: 134 Mann
- Einwohnerzahl 1840 in Steben : 644 Pers

1853

Neue vierrädrige Saug und Druckspritze wird angeschafft

1856

Ein Feuerlöschgeräteschuppen wird errichtet

1870

Steben hat ca. 600 Kurgäste pro Jahr

11.01.1873

Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr Bad Steben; 74 Gründungsmitglieder

1874-1878

50 Gurte und Helme werden beschafft

1877 August

1.Großbrand in der Hauptstraße /Friedrichstraße; Kirche und Pfarrhaus werden durch den Wasserschaden beschädigt; Ca. die Hälfte des Dorfes wurde durch das Feuer zerstört.

1878

Eine Anstelleiter, zwei Dachleitern und 14 Feuereimer aus Hanf werden beschafft.

1879

2. Großbrand im „Unterdorf“ Bereich Engelmannstraße; Dadurch entstand die neue Bauweise der Häuser mit hartem Dach und feuerhemmender Umfassung.

1886

Anstelleiter mit Stützen wird beschafft

1887

Anschaffung einer Vierrädrige Saug und Druckspritze mit 50 m Schlauch

1891

Ergänzung durch einen Schlauchwagen mit 116m Schlauch

1894

Uniformröcke werden gekauft (Bezahlung erfolgt durch die Wehrleute selbst in Raten)

1897

Die erste Wasserleitung geht im Südwesten des Ortes in der Badstraße in Betrieb

1904

Eine 15m Schiebeleiter mit Fahrgestell wird angeschafft

1910

Die zweite „moderne“ Saug und Druckspritze mit 360 m Schlauch wird beschafft

1914

60 aktive Mitglieder der Wehr dienen im 1.Weltkrieg, davon sind 21 Mann gefallen und 23 verwundet worden

1926

Neues Gerätehaus aus Wellblech mit Schlauchtrockenmast wird erbaut, und ein neuer Schlauchwagen beschafft.

1927

Die Wehr hat 126 aktive Mitglieder

1931

Beschaffung einer Rauchschutzmaske

Ab 1933

Konkurrenz durch Parteidienst in der NSDAP

1934

Mitglieder treten aus, nur noch 109 Aktive

1935

92 Mann im aktiven Feuerwehr Dienst

1939

60 Mann im aktiven Feuerwehr Dienst

25. Februar 1939

Feuerwehrverein wird aufgelöst, die Feuerwehr ist der Gemeindeverwaltung NSDAP unterstellt, das Vereinsvermögen wird eingezogen, alle Ortsbewohner sind zur Brandbekämpfung verpflichtet. (Verlust der Freiwilligkeit)

1. Sept. 1939

Kriegsbeginn; Viele Kameraden werden zur Wehrmacht eingezogen

1942

Ein Einachsanhänger, Tragkraftspritzenanhänger mit Tragkraftspritze TS 8, und eine Kübelspritze gehen in Dienst (vermutlich aus Luftschutzbeständen)

1943

Ein Schaumlöschgerät und ein Gasschutzfrischluftgerät werden beschafft

1943

Die Feuerwehren des Deutschen Reiches werden dem Reichsführer der SS, Heinrich Himmler, unterstellt (= Feuerlöschpolizei, Fahrzeuge: grün) 

8. Mai 1945

Kriegsende; Durch Plünderungen gehen Schriftgut, Schläuche und Uniformen sowie Geräte verloren

17. Mai 1946

Durch die bayerische Regierung bekommen die Feuerwehren ihre alten Rechte und Pflichten wieder; (wenige Aktive; Viele waren zu diesem Zeitpunkt noch in Gefangenschaft, waren gefallen oder vermisst)

August 1952

Die Wehr wird motorisiert; Ein Mannschaftsfahrzeug der US-Army Typ „Dodge" wird in Steben stationiert; (Das Fahrzeug ist heute noch bei der Ortsteilwehr Tierbach als historisches Fahrzeug vorhanden) Zur Alarmierung  wird eine Handsirene angeschafft.

1953

Die erste elektrische Sirene wird auf dem Rathaus montiert; ca.40 Aktive

1956

Bau eines 75 m³ Löschwasserbehälters in der Hauptstraße

1957

Eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 von Magirus und ein neuer Schlauchtrockenmast werden angeschafft

2.Oktober 1960

Übergabe des neuen Gerätehauses mit Hausmeisterwohnung am Pfaffensteig

1963

Ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 Magirus Deutz geht in Dienst (das Fahrzeug ist noch im Dienst); Im Juni Kreisfeuerwehrtag und 90 Jahre FFW Bad Steben

23.06.1963

Die ersten Gruppen die Leistungsprüfung der Stufe Bronze ab

1964

Die ersten vier modernen Atemschutzgeräte PA werden beschafft

1972

Das Löschgruppenfahrzeug LF 8 Magirus Deutz, sowie ein Pulverlöschanhänger P 250 und ein Ölschadenanhänger gehen in Dienst

1973

Funkalarmierung und Fahrzeugfunkgeräte werden Eingeführt; Gebietsreform mit Eingemeindungen der Gemeinden Obersteben, Carlsgrün, Thierbach und Bobengrün

28.6.-1.7.1974

100 Jahre FFW Bad Steben; Kreisfeuerwehrtag
 - 42 Gruppen haben Leistungsprüfungen abgelegt
 - Rettungspaket und Greifzug für technische Hilfe bei Verkehrsunfällen werden
   angeschafft
 - 6 weitere Atemschutzgeräte und die Strahlenschutz-Sonder-Ausrüstung
    gehen in Dienst

18. Juni 1975

Kdt. Paul Nietner stellt den Antrag auf Erweiterung des Gerätehauses

1976

Erster Antrag auf Beschaffung einer Drehleiter (Bad Steben wird ständig größer Kurpensionen, Kurkliniken usw.; Die Leiter von 1904 wurde Ende der sechziger Jahre verschrottet; KBR Waldemar Ehm unterstützt diesen Antrag)

1978

Beschaffung eines MZF VW-Bus

1981

Einführung der „stillen Alarmierung“ mittels Funkmelder

1982

Kreisfeuerwehrtag; 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Steben; 150 Jahre Bayrisches Staatsbad Bad Steben

05.01.1984

Die Jugendgruppe wird gegründet

1985

Anschaffung eines Rettungssatz mit Spreizer und Schere; Häufige Alarmierungen wegen eingeklemmter Personen

09.Sept 1985

Baubeginn Gerätehaus-Anbau; Architekt Adolf Spörl

05.01.1986

Nach 25 Jahren als 1. Kdt. übergibt Paul Nietner die Führung der Wehr an Heinrich Singer

22.02.1986

Die Jugendgruppe erhält eine eigene Satzung; Mitgliedschaft im Kreisjugendring

1986

Tschernobyl-Reaktorkatastrophe; Die Strahlenschutzgruppe ist 10 Mal am Grenzübergang in Rudolphstein im Einsatz

1986

Die Vielzahl der technischen Geräte macht die Anschaffung eines weiteren Löschgruppenfahrzeugs LF 8 nötig; Die Finanzierung ist nur durch die Eigenleistung beim Gerätehausanbau möglich

19.-21.8.1988

Übergabe des Gerätehausanbaues; 7.000 Stunden Eigenleistungen wurden erbracht; 1. Kdt. Heinrich Singer war der Motor dieser Gemeinschaftsleistung

1988

Übergabe des 2. LF 8, Allrad, Beladeplan II, Magirus

1989-1992

Der Antrag auf Beschaffung einer DLK 23/12 wird erneuert; Trotz des Einsatz von Landratsamt, 1. Bürgermeister Hellmut Nietner und der Feuerwehrführung wird die Anschaffung einer Drehleiter vom Gemeinderat mehrmals abgelehnt

05.01.1992

Streik!
Die Kommandanten stellen sich nicht mehr zur Wahl; Alle Aktiven stehen geschlossen zusammen, das Vertrauen zum Gemeinderat ist nicht mehr gegeben; Dienstverpflichtung der Kdt. bis einschl. März; Kein Ausbildungs- und Übungsdienst

16.04.1992

Gespräche zwischen Feuerwehr, Landratsamt, Bürgermeister und Landesamt für Brand und Katastrophenschutz sowie der öffentliche Druck ergeben eine Meinungsänderung im Gemeinderat; 100.000 DM werden im Haushalt bereitgestellt; Wiederwahl der Kommandanten

03.12.1992

Der Marktgemeinderat stimmt mit nur einer Gegenstimme dem Kauf einer DLK 23/12 zu

05.01.1993

Im Jahr 1992 rückt die Wehr zu 50 Einsätzen aus

2.-4. Juli 1993

120. Jubiläum der FFW Bad Steben mit Kreisfeuerwehrtag

07.10.1993

Abholung der Drehleiter im Iveco-Werk Ulm

23.10.1993

Festliche Übergabe der DLK 23/12

1994

1. Leistungsprüfung technische Hilfeleistung mit 3 Gruppen

1995

Maschinisten-Ausbildung für den Inspektionsbereich III wird in Bad Steben angesiedelt; Verantwortlicher Ausbilder ist Helmut Singer

1996

Die Ersatzbeschaffung des 34 Jahre alten TLF 16 wird Beantragt; Die ersten Mädchen kommen zur Jugendgruppe

7.-9 August 1998

Jubiläum; 125 Jahre FFW Bad Steben

2000

Ein neues Mehrzweckfahrzeug wird mit Eigenmitteln finanziert, und in Eigenleistung ausgebaut; Herbst 2000 - Das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 ist bestellt

25. Mai 2001

Das neue LF 16/12 auf Iveco Magirus wird feierlich in Dienst gestellt; Nach 37 Jahren als Erstangriffsfahrzeug geht der „Tanker“ in die Reserve

15. Juni 2001

Das alte LF 8 (Baujahr 1972) wird an die Ortsteilwehr Thierbach abgegeben

2001

Das Tanklöschfahrzeug TLF 16 wird vom Feuerwehr-kameraden Karlheinz Sommer gekauft und der Marktgemeinde als Reservefahrzeug zur Nutzung „vermietet“

2001

Teilnahme am Städtewettkampf des bayerischen Fernsehen, „Bayern - Champion“ 2. Platz gegen Bad Windsheim wird erzielt

25.08.2001

Verheerendes Unwetter über Naila; Häufige und Zeitaufwendige Einsätze wegen extremer Wetterlagen

April 2002

Erster Einsatz des Übungscontainers „Richtig Feuer löschen“ Bayerischen Versicherungskammer im Gemeindebereich

7.-10.08.2003

130 Jahre FFW Bad Steben und 40. Geburtstag des Magirus „Tankers“;
Oldtimer-Übung am Rathaus

Mai 2004

Als erste Gruppe, legt eine der Stützpunktwehr Bad Steben, die Endstufe in der THL-Leistungsprüfung, im LKR Hof ab

November 2004

Besuch der Partnerfeuerwehr Heiligensee im Berliner Bezirk Reinickendorf

21.Dez. 2004

Großbrand in Bobengrün; Vier Familien verlieren Hab und Gut; Härtetest für Mannschaft und Gerät bei 18 Grad Minus

05.01.2005

Im Jahr 2004 war die Wehr 57 Mal im Einsatz

April 2005

350 Teilnehmer bei der 2. Aktion „Richtig Feuer löschen“ der Bayerischen Versicherungskammer

06.08.2005

Hallenfest mit einer Großübung in der Hauptstraße; Zufahrt zum Gerätehaus wird zur „Magirusgasse“

Februar 2006

Starke Schneefälle erfordern den Einsatz der Feuerwehren zum Abschaufeln einsturzgefährdeter Dächer;

05.01.2007

Im Jahr 2006 wurden 70 Einsätze gefahren und dabei 925 Einsatzstunden geleistet

Februar 2007

Der Marktgemeinderat beschließt die Bezuschussung von Führerscheinen der Klassen C und C1

Juni 2008

Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig einen Beschaffungsantrag beim Landratsamt hof für die Anschaffung eines Gerätewagen-Logistik mit Zusatzmodul Wasser für den Inspektionsbereich III zu stellen; KBR Wilfert und KBI Zemsch unterstützen die mögliche Stationierung im Jahr 2011