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FREIWILLIGE FEUERWEHR BAD STEBEN

Freiwillige Feuerwehr Bad Steben

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Gerätehaus
Aprilscherz!!!

Gestern mal auf den Kalender geschaut? Da stand der 1. April 2013!

An diesem Tag werden Jahr für Jahr Falschmeldungen in Umlauf gebracht die nicht der Wahrheit entsprechen und nur als ein Scherz anzusehen sind!

Mit unserer Meldung über die "Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Hof entsteht in Bad Steben" haben wir uns einen Scherz erlaubt und Sie in den April geschickt!

Die Meldung entspricht nicht der Wahrheit und ist (leider) nur frei erfunden.

In diesem Sinne wünscht Ihnen die Feuerwehr Bad Steben einen schönen April!

-Aprilscherz!- Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Hof entsteht in Bad Steben

Bereits seit geraumer Zeit werden Studien zur energetischen Sanierung der Feuerwehrhäuser der Marktgemeinde Bad Steben erstellt. Erste Erkenntnisse daraus ließen darauf schließen, dass eine komplette energetische Sanierung des Gerätehaus Bad Steben enorme Unkosten verursachen würde. Wirtschaftlichkeitsstudien ergaben, dass ein Neubau wesentlich günstiger wäre. Der Altstandort könnte anschließend aufgelassen und für innerörtliche Wohnbebauung freigegeben werden. Der Neubau würde jedoch vermutlich an der angesträngten Haushaltslage der Marktgemeinde scheitern.
Schon lange hegt die Landkreisführung der Feuerwehren den Wunsch feuerwehrtechnische Zentralen im Landkreis zu installieren. Dadurch können die Feuerwehren zukunftsfähig und angepasst an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts aufgestellt werden. Andere Landkreise betreiben solche Einrichtungen bereits seit vielen Jahren. Daher kam der Gedanke auf, die feuerwehrtechnische Zentrale für den Landkreis Hof mit dem Gerätehausneubau in Bad Steben zu verbinden.
Die Landkreisführung der Feuerwehren verfügt über sehr gute Kontakte zum Landesfeuerwehrverband sowie zum Bayerischen Innenministerium. Aus dem aufgestockten Katastrophenschutz-Fond des Innenministeriums kann das geplante Vorhaben großzügig gefördert werden. Das Innenministerium brachte sogar noch den Vorschlag die Polizeistation Bad Steben in diesem Gebäude mit zu integrieren. Dies kann als klares Bekenntnis der Polizei zum Standort Bad Steben gewertet werden.
Dies brachte die Landkreisführung der Feuerwehren auf die Idee auch mit dem BRK Gespräche zu führen. Die BRK Bereitschaft Bad Steben nutzt aktuell eine gemeindliche Wohnung als Unterkunft. Die Fahrzeuge des BRK Bad Steben können aktuell leider nicht zentral untergebracht werden. Zukünftig erhält sie nun ebenfalls zwei Stellplätze sowie weitere Räume in der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale. Steigende Einsatzzahlen im Raum Bad Steben / Lichtenberg / Geroldsgrün veranlassten die Verantwortlichen des Rettungszweckverband außerdem dazu, zukünftig auch einen Rettungswagen im Kurort zu stationieren. Dieser wird von 7-19 Uhr von hauptamtlichen Kräften betrieben. In den Nachtstunden können bei Bedarf ehrenamtliche Kräfte den Rettungswagen besetzen.
Durch den Neubau entsteht ein modernes, zeitgemäßes Gebäude welches den höchsten energetischen Anforderungen entspricht. Viele Einrichtungen wie Waschhalle oder Veranstaltungsraum können von allen Organisationen gemeinsam genutzt werden.
Laut Planungsbüro liegen die Kosten für den Neubau bei ca. 3,8 Mio. €. Der Freistaat Bayern fördert diese Maßnahme mit 80%. Die verbleibenden 20 % teilen sich der Rettungszweckverband, der Landkreis Hof, das BRK und die Gemeinde Bad Steben.
Als Standort wurde die Freifläche hinter dem Rathaus gewählt. Ideale An- und Abfahrtsmöglichkeiten und die zentrale Lage waren ausschlaggebend für diese Wahl.
Mit einem Spatenstich ist noch gegen Ende des Jahres zu rechnen.

Plan des alten Gerätehauses

Für nähere Informationen zu den einzelnen Räumen klicken Sie bitte die Raumbezeichnungen an.

 

1 - Neue Fahrzeughalle                                   6 - Werkstatt                         

2 - Alte Fahrzeughalle                                     7 - Duschen

3 - Unterrichtsraum                                         8 - Küche

4 - Schlauchwäsche mit Schlauchturm             9 - Heizungsraum

5 - Atemschutzwerkstatt                                 10 - Toiletten

 

 

 

 

Chronik des Gerätehauses

Der ursprüngliche Teil des Gerätehaus wurde 1960 im Pfaffensteig erbaut.

Von 1985-1988 wurde das Gerätehaus erweitert. 

Die ersten Eingaben zur Gerätehaus-Erweiterung sind bereits am 18. Juni 1975 vom Kommandanten Paul Nietner an die Marktgemeinde gestellt worden. Im Rahmen eines 5-Jahres-Planes für Verbesserungen des Feuerschutzes wurde ein Erweiterungsbau des Gerätehauses vorgesehen. 

Wie aber ein altes Sprichwort sagt: „Gut‘ Ding will Weile haben!“ dauerte es erst vier Jahre, ehe am 31.10.1979 ein erstes konkretes Gespräch zwischen Kreisbaumeister, Bürgermeister, Marktgemeinderäten und den Kommandanten und Vorständen der Feuerwehr erfolgte. 

Es wurde die Erstellung eines Raum- und Funktionsprogramms besprochen und ausgearbeitet. Am 25.06.1980 erläuterte der Bürgermeister dann den vom Kreisbauamt erstellten Vorentwurf, dem erweiterten Vorstandsgremium. Darin waren unter anderem die Errichtung eines Anbaues in östlicher Richtung an das bestehende Gebäude für Fahrzeugstellplätze, eine Veränderung der Kellerräume des Altbaus für einen größeren Unterrichtsraum und der Bau von Sanitärräumen vorgesehen. 

Wer nun glaubte, dass die Dinge ins Rollen kämen, der musste sich in Geduld üben. Es dauerte  bis zum 02.10.1981 bis ein erneutes Gespräch mit Vertretern der Regierung von Oberfranken im Rathaus Bad Steben stattfand. Durch die Änderung der Zuschussrichtlinien ab 01.01.1982 – ab diesem Datum wurden Erweiterungen nicht mehr bezuschusst – gewann das Vorhaben an Dringlichkeit. Die Planung kam nun endlich auf den Weg. 

Dass es dann trotzdem noch drei Jahre bis zum ersten Spatenstich dauern würde glaubte keiner - aber es war so. Der Übungs- und Einsatzbetrieb musste nun in den beengten Räumen weitergehen.

Am 9. September 1985 war es dann soweit als die Planungen vom Architekten Adolf Spörl in die Tat umgesetzt wurden und der Bau begann.

In einem über Jahre dauernden beispiellosen Arbeitseinsatz, legten die Aktiven der Wehr und auch ihre Rentner selbst Hand an. Der Bau wurde teilweise unter schlechtesten Witterungsbedingungen aufgerichtet und winterfest gemacht. Ein Richtfest fand nicht statt - auch ein Novum. Es war Weihnachten 1985!

In den folgenden zweieinhalb Jahren gingen die Arbeitseinsätze weiter und es gab fast kein Gewerk an dem nicht mitgearbeitet wurde. Bis zum 9. Februar 1988 wies das Baubuch bereits 5855 Arbeitsstunden aus. Es wurden aber noch weit über 6000 Stunden, bis das Haus seiner Bestimmung übergeben werden konnte und es bis heute Schulungs- und Begegnungsstätte  für alle Ortswehren im Markt Bad Steben ist.